DFB Stützpunkt Schaumburg - U13 Vergleich bei DSC Arminia

Der DFB Stützpunkt Schaumburg hat seine Arbeit in der neuen Heimat in Nienstädt aufgenommen. Bereits am Sonntag, den 16.09 empfing das Trainerteam den neuen U12 Förderkader des Jahrganges 2015 und anschließend den U13 Förderkader des Jahrganges 2014 zur Onboardingeinheit auf der schönen Anlage am Schierbachstadion. Anschließend ging es im gewohnten Montagsrythmus in die Fördereinheiten unter Anleitung des Stützpunkttrainerteams Nico Fellix, Steffen Mitschker und Lennart Meyer.
Neben den beiden Schwerpunktjahrgängen führt der Stützpunkt in diesem Jahr auch einen kleinen fünfköpfigen U14 Förderkader, der in die Einheit integriert und zusätzlich gefördert wird.
Gestern stand dann auch schon der erste Leistungsvergleich für die U13 auf dem Plan. Für die Talente von Jahrgangstrainer Lennart Meyer ging es an das schöne neue Profileistungszentrum des DSC Arminia Bielefeld, um sich dort mit der U13 der Arminien zu messen. Es war nicht nur der erste Härtetest der Schaumburger Jungs, sondern auch ein Treffen Schaumburger Freunde und Trainerkollegen. Die Nachwuchsarminien werden nämlich vom Ex-Schaumburger Christoph Stork (ehm. VfR Evesen und VfL Bückeburg) trainiert. "Als klar war, dass Storki ab kommender Saison die U13 macht, war schnell klar, dass wir uns zu einem gemeinsamen Vergleich treffen werden. Er hat in Bielefeld eine super spannenden Truppe zusammen, die einen echt gepflegten Ball zockt. Der Vergleich hat unseren Jungs unfassbar viele wertige Lernmomente geschaffen.", resümierte Meyer.
Gespielt wurde zu Beginn 3 x 15 Minuten im Twinmodus gefolgt von 2 x 25 Minuten 9er Feld. So gab es für alle Talente wieder maximale Spielzeit, eine hohe Aktionsdichte und diverse Anforderungen aufgrund verschiedener Spielformen. Im Twinmodus konnte sich gerade eins der beiden Teams auf Augenhöhe gegen die Arminen präsentieren und ihre Bilanz ausgeglichen gestalten. Es entwickelten sich Spiele mit höchstem Tempo, hoher Zweikampfintensität und technisch anspruchsvollen Spielvorträgen. "Die Jungs haben schmerzlich zu spüren bekommen, wie wichtig eine schnelle Entscheidungsfindung unter hohen Zeit-, Gegner- und Raumdruck auf diesem Niveau ist.", so Meyer.
Auf 9er Feld konnten die Schaumburger dann nicht mehr Anschluss halten, wurden clever von den Arminen bespielt und mussten sich am Ende deutlich geschlagen geben. "Auch wenn wir den Modus nicht spielen und ich von den Jungs keine taktische Eingespieltheit erwarten kann, muss unser Anspruch dennoch sein, in den einzelnen Aktionen präsenter und klarer zu sein. Da geht es um die eigenen Positionierung, Zewikampfführung, Orientierung und technische Klarheit. Dinge, die uns leider auf Großfeld völlig abhanden gegangen sind. An diesen unverhandelbaren Basics gehts jezt ran, sie künftig auch auf diesem Niveau besser auf den Platz zu bekommen. Der Auftritt stimmt mich in Summe dennoch positiv, zumal wir im Kleinfeld gut mithalten konnten.", bilanziert Meyer anschließend kritisch aber motiviert für die kommenden Wochen.
Der nächste Vergleich ist für Sonntag, den 13.09 in Nienstädt geplant, wo es gegen zwei westfälische Stützpunkte im Dreiecksvergleich gehen soll.

















