Hallenturnier der U13 in Hoya

Am Samstag, 6.12.25, folgte der DFB Stützpunkt Schaumburg der Einladung vom NFV Kreisverband Nienburg nach Hoya zum U13 Hallenturnier mit den benachbarten Stützpunkten Nienburg und Sulingen, so wie den Nachwuchsleistungsmannschaften vom VfL Osnabrück, Werder Bremen und FC St. Pauli. Für die Schaumburger Talente war es die Chance, sich vor dem Hallensichtungsturnier im Januar auf hohem Niveau zu erproben. Das Turnier eröffnette der Diepholzer Stützpunkt, der gegen die Nachwuchskicker vom Millerntor mit 1:4 unterlag bevor auch das nächste Nachwuchsleistungsteam mit dem VfL Osnabrück erfolgreich ins Turnier starten und sich gegen den Stützpunkt Nienburg mit 4:0 durchsetzen konnte. Im Spiel Nummer drei kam es dann zum dritten "NLZ vs Stützpunkt"-Duell. Der Bundesliganachwuchs vom Osterdeich wartete auf die Schaumburger Jungs. In einer äußerst mutigen Anfangsphase erarbeiteten sich die Schaumburger die besseren Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Mit zunehmender Spieldauer erspielten sich die Bremer ein Übergewicht, sodass ein Durchbruch über die linke Seite, der nicht mit voller Überzeugung verteidigt werden konnte, reichte. Der wuchtige Abschluss flatterte zum ärgerlichen 0:1 Endstand ins Netz. "Nach dem Spiel waren wir über den Ausgang der Partie schon etwas enttäuscht, da wir mit etwas mehr Entschlossenheit und Klarheit in den Aktionen, den Auftakt hier hätten anders gestalten können.", resümierte das Trainerteam.
Als nächstes standen sich die Schaumburger Jungs mit den Kiezkickern gegenüber. Zu Beginn der Partie war man sichtlich bemüht die Robustheit der Hamburger in den Griff zu bekommen und das Tempo zu neutralisieren. Dies gelang in der ersten Spielhälfte überhaupt nicht, sodass man aus dem Druck heraus durch zwei grobe Fehler 0:2 ins Hintertreffen brachte. Davon ließen sich die Schaumburger aber nicht unterkriegen und drehten nun selber auf. Man kombinierte sich nun deutlich schneller und effektiver durch die gegnerische Verteidigungsbemühung und konnte zwei Minuten vor Schluss auf 2:2 stellen. Kurz vor der Sirene stürmten unsere Talente nochmals nach vorne. Über die rechte Seite konnte man sich kraftvoll durchsetzen, gefolgt von einer scharfen Hereingabe auf den zweiten Pfosten, wo man schlussendlich allerdings um eine Zehspitze am Anschieben scheiterte. Dem lauten Raunen in der Halle folgte die Sirene, Unentschieden.
Die folgenden beiden Stützpunktinternen Duelle konnte man spielerisch über weite Strecken kontrollieren und am Ende gegen Diepholz 3:0 und gegen Nienburg 2:0 für sich entscheiden.
Im letzten Spiel ging es für die Schaumburger nochmal um alles. Mit einem Sieg gegen den VfL Osnabrück hätte man noch an Osnabrück und St. Pauli auf Platz 2 hinter Werder Bremen vorbeiziehen können, ein Unentschieden hätte für Platz 3 vor dem VfL gereicht und mit einer Niederlage wäre man auf Platz 4 zwar bester Stützupunkt, aber dennoch wohl unter seinen gesteckten Zielen geblieben. Ob es nun der eigens auferlegte "Druck" war, oder die Tatsache, dass der VfL extrem clever und einstudiert mit ihrem Keeper im Aufbau agierte, jedefalls bekam man zu keiner Zeit der Partie den notwendigen Zugriff und verlor am Ende verdient mit 0:3.
"Die Jungs haben grundsätzlich ein solides Turnier gespielt, waren mit den NLZs auf Augenhöhe und konnten sich deutlich vor den anderen Stützpunkten platzieren, doch am Ende wissen wir auch, dass wenn wir in der ein oder anderen Situation bewusster agieren, noch mehr drin ist. Wir haben einen starken 2013er Jahrgang zusammen mit vielen individuell hoch veranlagten Kickern, damit wächst auch der eigene Anspruch in solchen Vergleichen. Unterm Strich haben die Jungs dennoch ein gutes Turnier gespielt auf dem wir nun in den nächsten Fördereinheiten drauf aufbauen können. Am Ende gilt auch nochmal unser Dank an den NFV Kreis Nienburg für die Einladung zu diesem ambitionierten Vergleich, der uns die Möglichkeit bietet, die Inhalte der Fördereinheiten im Wettkampf abzuverlangen. Gerne nehmen wir das Termin in unsere widerkehrende Jahresplanung mit auf.", zog Lennart Meyer sein Fazit vom gut organiserierten Turnier in Hoya.
Fotos: emotion-photography.de





