Jungschiedsrichterturnier des NFV in Diepholz

Nach vielen Jahren hat der Fußballkreis Schaumburg wieder am jährlich stattfindenden Jungschiedsrichterturnier des NFV teilgenommen. Doch schon der Auftakt hatte es in sich – der erste „Gegner“ wartete bereits bei der Anreise und hieß Sturmtief Elli. Das Unwetter fegte durch den Turnierplan und sorgte für eine wahre Absagewelle. Zahlreiche Kreise mussten kurzfristig passen, sodass der ausrichtende Kreis Diepholz sogar noch während der Abendveranstaltung improvisieren und einen komplett neuen Spielplan entwerfen musste. Am Ende schrumpfte das ursprünglich auf 38 Mannschaften angelegte Teilnehmerfeld auf nur noch 16 Teams zusammen – die sich dennoch hochmotiviert der 42. Auflage des größten europäischen Turniers dieser Art stellten.
In der Vorrunde warteten auf die Schaumburger bereits echte Prüfsteine: Mit Osterholz stand ihnen nicht nur der spätere Turnierfinalist gegenüber, sondern auch die spielstarken Teams aus Jade-Weser-Hunte und der Grafschaft Bentheim. Nach intensiven Partien führte der Weg von Diepholz schließlich in die Finalhalle nach Rehden. Direkt neben dem Stadion des einstigen DFB-Pokalgegners von Bayern München lebte der Traum vom Viertelfinaleinzug. Gegen den technisch starken Kreis Harburg wollten die Schaumburger über sich hinauswachsen und für eine Sensation sorgen. Vor vollen Rängen zog das Team trotz eines großen Kampfes jedoch mit 0:3 den Kürzeren und schied aus. Das Turnier gewinnen konnte am Ende wie im Vorjahr die Mannschaft Kreis Region Hannover I. Die 43. Auflage findet dann im nächsten Jahr im Kreis Celle statt – hoffentlich wieder mit allen Mannschaften.


Autor: Nils Haak