Sekunden & gelbe Karten - angespannte Vorfreude auf die neue Saison


Der erste Lehrabend vor der neuen Saison ist stets speziell. Das liegt zum einen an der immer wiederkehrenden Herausforderung sämtliche Jugend- und Herrenspiele mit Unparteiischen zu besetzen, (Schiri-Boss Frank Wieggrebe: „Das wird erneut eine spannende
Aufgabe.“) und zum anderen kommen auf die unverzichtbaren Spielleiter „unvermeidbare“ neue Regeln auf sie zu.
Und diese brachte Lehrwart Tim Wieggrebe, der sich professionell vorbereitet hatte, seinem Team näher. Primär geht es bei den Regeländerungen darum, das Spiel schneller zu machen, der Partie mehr Netto-Spielzeit zu verschaffen. Dabei stehen insbesondere Abstöße, Einwürfe und Auswechselungen im Fokus. Die Zählsicherheit bis zehn ist Voraussetzung, um Vergehen zu ahnden. Dennoch bleibt eine Grauzone, weil der Startbeginn der Sekunden eine individuelle Angelegenheit ist. Auch andere Neuerungen wie das Weiterspielen bei weniger schweren Verletzungen erleichtert die komplexe Aufgabe des Schiedsrichters nicht. So erhielt die kritische Anmerkung eines gestandenen Referees („Was dem Schiedsrichter an der Basis alles zugemutet wird...“) ungeteilten Beifall.
Erfreut zeigte sich Tim Wieggrebe über die bisherigen Leistungs- und Testprüfungen. Gegenüber den Vorjahren ist eine deutliche Steigerung zum Besseren erzielt worden.
